Logo der Kinderseite MäWoBiZa! Märchen*Wort*Bild*Zauber!

Interessantes aus dem märchenhaften Auenland

Verräterische Spuren ...
Wer war das?

Wer war das?

Hier kommt die Lösung

Vor allem im Winter, wenn es wenig Grün gibt, dienen den Bibern die Bäume als Nahrung. Am besten schmecken ihnen Knospen und dünne Zweige. Um an diese Leckerei zu gelangen, fällen sie die Bäume. Als Veganer ernähren sie sich von Gräsern, Kräutern und Sträuchern.
Aus dem Holz bauen die Biber auch Dämme, mit denen sie Bäche stauen. Entlang der Flussufer graben sie Erdhöhlen in die Böschung. Der Eingang zu den Biberbauten liegt immer unter Wasser.
Übrigens: Biber sind die größten Nagetiere der Nordhalbkugel (in Südamerika sind dies die Wasserschweine).

Was ist das?

Mistel

Diese kugeligen Gebilde in den Bäumen sind keine Vogelnester, sondern Misteln. Als Halbschmarotzer entziehen sie den Bäumen Wasser und Salze. Die Misteln besitzen immergrüne Blätter. Diese verwandeln mit Hilfe von Sonnenlicht und Wasser das Kohlendioxid (CO2) in Zucker und Sauerstoff (Photosynthese). Der Zucker ernährt die Mistel, den Sauerstoff scheidet sie aus.

Wie kommt die Mistel auf den Baum?
Vögel fressen im November/Dezember die weißen Beeren. Sie scheiden die Samen mit dem Kot aus. Manchmal bleiben die klebrigen Samen auch am Schnabel hängen. Auf diese Weise werden sie auf andere Bäume übertragen. Im Frühling keimen die Samen und verwurzeln sich dort.

Die Mistel im Aberglauben
Schon die Kelten und Germanen verehrten die Mistel als heilige Pflanze. Später hängten sich die Menschen Mistelamulette gegen den bösen Blick um oder nagelten Mistelzweige gegen das Gewitter in den Stall.
Immer noch küssen sich zu Weihnachten Verliebte unter dem Mistelzweig. Der Brauch soll dabei helfen, dass ihre Liebe ein Leben lang hält.

Horizontalfilterbrunnen

Neubau des Horizontalfilterbrunnens im Pleschinger Augebiet

Schätze: Wieviel Wasser braucht jeder von uns am Tag?
Die Antwort folgt weiter unten!

Im Urfahraner Augebiet wird seit Mai 2015 am neuen Horizontalfilterbrunnen gebaut. Er soll ab November 2016 fertig sein. Bis zu 26 Millionen Liter Wasser können am Tag gefördert werden!

Doch woher kommt das Wasser?
Ein großer Teil stammt aus dem Mühlviertel. So wie es Flüsse an der Oberfläche gibt, gibt es auch einen unterirdischen Grundwasserstrom. Der Rest des Grundwassers kommt vom Regen, der im Augebiet versickert und von Überflutungen.

Auflösung der Schätzfrage:
Jeder von uns braucht pro Tag ca. 100 - 120 l Wasser (Bad/Dusche, Klospülung, Getränke, Autowaschen, Abwaschen, tropfende Wasserleitungen, ...)

Rätselhafte blaue Stangen im Augebiet ...

Sonde im Augebiet

Wenn du schon mal im Pleschinger Augebiet unterwegs warst, hast du dich vielleicht über diese blauen Stangen im Boden gewundert.

Hier kommt des Rätsels Lösung

Es sind Sonden, die bis hinunter zum Trinkwasserspiegel reichen. Mit Hilfe von Licht wird dort der Trinkwasserstand gemessen. Damit wissen die Prüfer genau, wieviel Wasser noch zur Verfügung steht. Aus den dickeren Sonden werden auch Wasserproben entnommen.